Standaktion vom Samstag, 4. Juli 2026
Unsere Sommer-Standaktion stand ganz im Zeichen unseres MuKa-Projekts. MuKa steht für muttergebundene Kälberaufzucht – eine Haltungsform, bei der Kälber nach der Geburt bei ihren Müttern bleiben dürfen.
Unser Glücksrad war ein echter Publikumsmagnet und sorgte für viele spannende Begegnungen. Es bot uns die Gelegenheit, mit zahlreichen Passantinnen und Passanten ins Gespräch zu kommen und über die muttergebundene Kälberaufzucht sowie deren Vorteile für das Tierwohl zu informieren.
Mit unserem MuKa-Projekt unterstützen wir Bäuerinnen und Bauern, die den Mut haben, neue und nutztiergerechtere Wege zu gehen. Dazu gehören auch Evelyn und Stefan Scheidegger, die den Biohof Untere Oltern in Signau bewirtschaften. Bei ihnen dürfen die Kälber bei ihren Müttern bleiben und werden nicht – wie in der Milchproduktion noch immer üblich – kurz nach der Geburt getrennt. Für diesen tierfreundlichen Weg nehmen sie bewusst finanzielle Einbussen in Kauf.
Solche Betriebe zeigen, dass eine tiergerechtere Landwirtschaft möglich ist – wenn wir als Konsumentinnen und Konsumenten sie unterstützen.
👉 Mehr Informationen zu MuKa findet ihr hier: Förderverein Mutter-Kalb-Haltung
Wir setzen uns für eine Nutztierhaltung ein, die sich an den Bedürfnissen der Tiere orientiert – und nicht an den Vorgaben des Handels oder der Maximierung der Produktion.
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